Dysplastischer Naevuszellnaevus

Dysplastischer Naevus


Histologisch wird ein dysplastischer Naevuszellnaevus nach folgenden Kriterien definiert:

Vermehrung atypischer Melanozyten in den basalen Epidermisschichten, zumeist mit Brückenbildungen der elongierten Reteleisten.
Sog. Schulterbildung, d.h. der junktionale Anteil der Läsion zeigt eine größere horizontale Ausdehnung als der dermale Anteil.
Fibroplasie und lymphozytäres Entzündungsinfiltrat im oberen Korium.

Die klinische Diagnose eines dysplastischen Naevuszellnaevus folgt der sogenannten
A-B-C-D-Regel:

A    -   asymmetrische Ausdehnung.
B    -   (border) unregelmäßige Begrenzung
C    -   (color) ungleichmäßige Pigmentierung
D    -   (Dimension) Durchmesser > 6 mm.

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